Nachfolge Planen: Die 48 Stunden Regel
Shownotes
Nachfolge planen beginnt nicht mit dem großen Plan – sondern mit der ersten kleinen Handlung, die Du wirklich machst. Nachfolge ist eine Haltung, kein Stichtag.
Die meisten guten Nachfolge-Ideen scheitern nicht am Widerstand. Sie landen auf der langen Bank und gehen dort unter bzw. fallen hintenrunter. In dieser Folge geht es um die 48-Stunden-Regel: Was Du nicht innerhalb von zwei Tagen in Bewegung bringst, bringst Du meistens gar nicht in Bewegung.
Du bekommst keine To-do-Liste für die nächsten Monate, sondern drei Geschichten von drei Frauen – und drei sehr unterschiedliche erste Schritte, aus denen echte Nachfolge geworden ist.
Was Du aus dieser Folge mitnimmst
Was Nachfolgeplanung wirklich heißt – und warum sie mit einem Schritt beginnt, nicht mit einem Konzept
Warum der erste Schritt zählt – und nicht der fertige Aktionsplan
Wie eine gute Frage mehr bewegt als eine große Ankündigung
Warum gerade Du als Übergeber:in von der 48-Stunden-Regel profitierst
Eine einfache Übung: den nächsten Schritt festlegen, aufschreiben, sichtbar machen
Meine Einladung
Nimm Dir einen Augenblick. Was ist der eine, konkrete Schritt, den Du in den nächsten 48 Stunden gehen kannst? Ein Termin im Kalender, ein Anruf, eine E-Mail, eine Frage. Schreib ihn auf und leg ihn dorthin, wo Du ihn wiederfindest – an die Kaffeemaschine, an den Bildschirm, quer über den Schreibtisch. Und wenn Du magst: Schreib mir kurz, was Dein erster Schritt ist. Ich bin gespannt.
Links & mehr
Kostenfreier Fragen-Katalog zur Unternehmensnachfolge: https://liobaheinzler.de/fragenkatalog_unternehmensnachfolge_eb/
Dein Gespräch mit mir: https://unternehmensnachfolge-mit-system.de/gespraechstermin/
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei Unternehmensnachfolge mit Systeen.
00:00:06: Ich bin Lioba Heinzler, das hier ist der Podcast für alle die einen Generationswechsel vor sich haben ob du übergibst, übernimmst oder als Familie mittendrin steckst.
00:00:18: Hier geht es nicht um Patentrezepte sondern um das was bei der Übergabe wirklich zählt Nachfolgefähige Strukturen klare Rollen die zu wichtig sind, um sie zu verschieben.
00:00:34: Damit aus einem Lebenswerk kein Streitfall wird und aus frischen Ambitionen keine riesigen Enttäuschung sondern ein zukunftsfähiger Übergang.
00:00:44: Schön dass du da bist!
00:00:51: Nachfolge planen Das klingt nach dickem Ordner, nach Konzept, nach einem Projekt für irgendwann.
00:00:59: Und genau da bleibt es oft liegen.
00:01:01: Dabei entscheidet sich deine Nachfolgerplanung Nicht am großen Plan, sondern an der ersten Handlung die du wirklich machst.
00:01:12: Du kennst das!
00:01:13: Du hörst einen Puls, du liest etwas, sitzt in einem guten Gespräch und denkst – Das sollte ich angehen.
00:01:21: Dann kommt der Alltag und die Idee wandert auf die lange Bank zu den vielen guten Ideen Und dort bleiben sie.
00:01:30: Darum geht es heute um die Achtundvierzig Stundenregel.
00:01:34: Der Gedanke dahinter ist schlicht.
00:01:37: Was du nicht innerhalb von zwei Tagen in Bewegung bringst, bringst Du meist gar nicht in Bewegungen!
00:01:44: Denn gerade wenn Du übergibst kennst Du die Versuchung zu warten bis alles durchdacht ist.
00:01:52: Nur Nachfolge ist wie ein Zehntausender Puzzle das Du im Dunkeln versuchst zusammenzusetzen.
00:02:00: Der Moment in dem Alles klar ist kommt nicht von selbst Aber der erste Schritt bringt dir Klarheit.
00:02:09: Ich habe dir drei Frauen und drei Geschichten mitgebracht, drei sehr unterschiedliche erste Schritte und das was daraus geworden ist.
00:02:19: Am Ende lad ich dich ein deinen eigenen ersten Schritt aufzuschreiben einen den du in die nächsten achtundvierzig Stunden gehen kannst.
00:02:28: Bevor wir einsteigen wenn dieser Podcast für dich relevant ist abonniere ihn in deiner App.
00:02:35: dann ist jede neue Folge automatisch da.
00:02:38: Hier bekommst du keine schnellen Antworten auf eine Frage, die Jahre braucht sondern Klarheit Schritt für Schritt für übergebende, übernehmende und Familien.
00:02:48: Und jetzt wünsche ich dir eine Folge, die dich deinem guten Übergang ein Stück näher bringt.
00:02:53: Ob das Thema Unternehmensnachfolge bei dir konkreter wird hängt an einer Sache nämlich ob du eine Idee, ein Impuls wirklich angehst.
00:03:04: Ob du eine Sache mitnimmst und sagst okay das gehe ich an.
00:03:09: Unternehmensnachfolge ist sehr komplex und wer sich damit beschäftigt kommt ganz schnell um Gott an das muss ich noch denken und das gehört dazu.
00:03:17: und oh und das hatten wir auch nicht bedacht ja dass es so entscheidend ist dass du dir einen ersten Schritt überlegst den Du in den nächsten Tagen gehen wirst.
00:03:29: Entscheidend ist nicht, dass du dir direkt dein großes Konzept erstellst.
00:03:33: Dass du dir ein Aktionsplan machst für die nächsten Monate.
00:03:36: entscheidend ist, dass Du eine Idee angehst und diese umsetzt Und ich habe Dir dazu drei Frauen und drei Geschichten mitgebracht.
00:03:47: Das erste ist Helga.
00:03:50: Sie ist gestandene Unternehmerin und Mutter eben mit einer Handlung ganz viel grundlegendes verändert.
00:04:02: Sie war als gestandene Unternehmerin, dreiundzwanzig Mitarbeitende einen Familienbetrieb von der zweiten in die dritte Generation.
00:04:11: also,
00:04:11: sie hat den ganzen Tag mitgehört und am nächsten Morgen genau in dieser Spanne hat sich eine Sache gemacht.
00:04:22: Sie hat ihre Tochter angerufen, nicht um über die Nachfolge zu sprechen.
00:04:27: Sondern sie zu fragen, magst du am Samstag mit mir in die Firma kommen?
00:04:33: Eine Stunde ich zeig dir was und daraus wurde dann eine Wiederholung und noch eine Wiederholungen.
00:04:42: Also in den nächsten achtzehn Monaten ist daraus so ein Samstagsritual geworden, immer eine Stunde haben sie in der Firma zusammengesessen um.
00:04:50: mit der Zeit wurde es dann auch ein bisschen länger.
00:04:54: kein Druck, kein Plan sondern einfach erzählen was ist um Rat bitten?
00:05:00: also die Mutter bat ihre Tochter um einen Rat so ins Thema, in die unterschiedlichen Facetten des Unternehmens einsteigen mit der Tochter und nach achtzehn Monaten haben sie zum ersten Mal über Nachfolge gesprochen.
00:05:18: Heute ist die Tochter in der dritten Generation und hat viel Freude daran diese Firma zu leiten.
00:05:29: also Diese Achtundvierzig-Stunden-Regel macht das auch nochmal deutlich.
00:05:34: Es geht hier nicht um den Masterplan, es geht um eine konkrete erste Handlung sonst passiert sie nie.
00:05:44: Dann eine zweite Geschichte.
00:05:50: in diesem Fall heißt die Frau Simone und Ich glaube, bei einem der allerersten Aktionstage.
00:06:02: Sie war Mitte dreißig, war in der Firma ihres Onkels Mitarbeiterinnen und es war für sie überhaupt gar keine Überlegung dass sie jemals diese Firma übernehmen konnte.
00:06:17: aber durch die Beispiele die sie gehört hatte kamen sie an den Punkt zu sagen Interessante Perspektive.
00:06:25: Eine Unternehmerin hatte da eben erzählt, wie sie Schritt für Schritt die Firma übernommen hat und ihre, also Simone's, achtundvierzig Stunden-Aktion war.
00:06:40: Sie hat ihren Onkel um ein Gespräch gebeten ganz konkret eine Stunde.
00:06:44: Da war es glaube ich der Freitank nachmittag im Café nicht in Büro.
00:06:50: In dem Gespräch hat sie nicht gesagt, hallo du ich war da bei beim Aktionstag und ich will übernehmen.
00:06:58: Sie hat gefragt was ist dein Plan für die nächsten zehn Jahre?
00:07:02: Und diese Frage hat alles in Bewegung gebracht weil der Onkel natürlich wie viele Unternehmer im Alltagsgeschäft gefangen war und er hatte gar keinen Plan und sie hat ihm angeboten mitzudenken, mitzuentwickeln Und heute, das sind jetzt glaube ich vier oder fünf Jahre ist sie mit ihm in der Geschäftsführung und es ist schon klar.
00:07:27: Der Onkel wird im nächsten Jahr aussteigen.
00:07:30: also die Übernahme läuft auch hier.
00:07:35: war nicht dass Sie gleich die ganz große Frage gestellt hat darf Ich übernehmen.
00:07:40: Sondern sie hat eine andere Frage gestellt die auch dem Onkel die Möglichkeit gegeben hat, sich mit diesen Fragen, die da anstehen in der Zukunft zu beschäftigen und hat dann sich auch bereit erklärt Verantwortung zu übernehmen.
00:08:00: Hat ein Raum eröffnet dass diese Fragen überhaupt gestellt werden konnten oder sie miteinander überlegen konnten wohin es geht.
00:08:10: Eine Sache noch den Pott.
00:08:13: Hörst du den Nachfolgeletter, liest du.
00:08:16: Einmal im Monat eine E-Mail keine Patentrezepte kein Hochglanz sondern eine längere Beobachtung aus der Begleitung Eine Geschichte aus der Praxis eine Frage die zu wichtig ist um sie zu verschieben.
00:08:31: Passt es nicht bis Du mit einem Klick wieder raus auf unternehmensnachfolge-mit-system.de.
00:08:40: schrägstrich Newsletter.
00:08:42: Wir lesen uns.
00:08:45: Dann eine dritte Geschichte, in dem Fall ist es eine Steuerberaterin.
00:08:52: auch sie hat sich inspirieren lassen.
00:08:54: Sie hat Impulse mitgenommen und ist auf eine Idee gekommen.
00:08:59: Sie begleitet natürlich.
00:09:00: als Steuerberatlerin hatte sie schon weit über zwanzig Jahre Erfahrung im ihrem Business Und da waren auch Unternehmerfamilien dabei selten mit Frauen in der Nachfolge gearbeitet.
00:09:18: und was sie da beim Aktionstag gehört hatte von Unternehmerinnen, die über Finanzierungshürden sprachen hat sie auf eine Idee gebracht.
00:09:29: Achtundvierzig Stunden Handlung war ganz einfach.
00:09:32: Sie hat eine Liste gemacht, welche ihrer Mandanten, Mandantinnen haben aktuell Töchter oder Mitarbeiterinnen zwischen fünf und zwanzig- und fünfundviertzig die theoretisch infrage kämen.
00:09:43: Sechs Namen sind ja eingefallen sechs Firmen Und jetzt sie auf der Liste geschrieben und allen eine E-Mail geschrieben.
00:09:52: Eine ganz gelungene wie ich finde brillante Idee!
00:09:57: Einfach ganz kurz gemailt, nicht den Nachfolgerinnen sondern über Geber und Übergeberinnen.
00:10:04: Von den sechs haben drei geantwortet zwei davon sind heute im Nachfolgeprozess die sie über die Steuerberaterin, die darüber angestoßen wurden.
00:10:15: das ist eine dritte Möglichkeit eine Aktion zu starten, nicht fürs eigene Unternehmen im Sinne wo ist mein Nachfolger?
00:10:26: Wie kann ich übernehmen sondern eben als Multiplikatorin, als externe Dienstlaristerin zu überlegen wie kann ich die anderen dabei unterstützen.
00:10:36: Wie sieht deine Idee aus, die du hattest wenn diese Idee auf dieser langen Liste oder der langen Bank gelandet?
00:10:43: Du kennst sie dann wird sie da wahrscheinlich Untergehen unter den vielen, vielen guten Ideen die es halt gibt.
00:10:52: Die Frage ist was ist ganz konkret deine Idee wo du sagst die lohntest zu verfolgen?
00:11:01: Und was ist diese Gedanke den du in den letzten Tagen gehört hast wo du sagt ja das will ich angehen das wäre ein sinnvoller erster Impuls Nicht schon der fertige Plan, nicht der Überfall.
00:11:19: Sondern eine Aktion die Raum eröffnet damit was in Richtung Nachfolge passieren kann.
00:11:26: Nimm dir einen Augenblick Zeit und dann notier dir Was ist für dich?
00:11:35: Der nächste sinnvolle Schritt den du jetzt In den acht vierzig Stunden angehen kannst.
00:11:42: macht direkt ein Termin in deinem Kalender oder Es kann ein Anruf sein, es kann eine E-Mail sein.
00:11:51: Eine Frage die du jemandem stellst.
00:11:53: Schreib dir für dich auf was du angehen wirst in den nächsten Stunden!
00:11:59: Du kennst schon meinen Satz?
00:12:02: Unternehmensnachfolge ist so etwas wie einen Zehntausender Puzzle im Dunkeln zusammenzusetzen.
00:12:08: Ein Zehnteusender Pustel ist schon eine Herausforderung aber das auch noch im Dunkel ist eine Hausnummer.
00:12:16: Wenn du dir jetzt den ersten Schritt aufschreibst, nicht den fertigen Aktionsplan.
00:12:21: Nicht das große Konzept sondern deine erste Handlung.
00:12:25: Kleb sie irgendwo hin wo du sie auch wieder siehst und findest also an die Kaffeemaschine oder am Bildschirm oder links quer über den Schreibtisch.
00:12:36: Und dann bin ich gespannt ob du mir eine kurze Nachricht zukommen lässt was dein erster Impuls ist was du angehst, damit die Idee der Nachfolge bei dir und euch Wirklichkeit wird.
00:13:03: Hol dir den Fragenkatalog zur Unternehmensnachfolge.
00:13:07: Zugeschnitten auf deine Rolle mit den Fragen, die du dir früh stellen solltest bevor andere sich stellen.
00:13:14: Kostenfrei auf unternehmendsnachfolgen.
00:13:19: –mit-system.de.
00:13:21: schrägstrich Fragenkatalog.
00:13:24: Und wenn Du an einem Punkt bist, an dem Du nicht weiter alleine grübeln willst?
00:13:28: Lass uns sprechen!
00:13:29: Buch Dir ein Gesprächstermin.
00:13:32: Dreißig Minuten kostenfrei, kein Verkaufsgespräch.
00:13:36: Ich höre zu, ich stelle Fragen – ich sag dir ehrlich wo du stehst auf unternehmensnachfolge-system.de.
00:13:45: Schrägstrich Gesprächstermin.
00:13:48: Eine letzte Sache Wenn dich diese Folge angesprochen hat oder wenn eine Frage offen geblieben ist dann schreib mir eine kurze E-Mail genügt.
00:13:59: meine Adresse steht in den Shownotes.
00:14:01: Ich lese jeden Nachricht selbst, auch wenn die Antwort manchmal ein paar Tage braucht.
00:14:07: Gerade bei der Nachfolge gibt es selten eine Antwort von der Stange und manchmal verschiebt schon ein Gedanken von außen das ganze Bild!
00:14:16: Wenn du beim nächsten Mal wieder dabei sein willst, abonniere den Podcast – und denk daran, Nachfolger beginnt nicht beim Notar, sie beginnt heute damit es bei dir und euch gut weitergeht.
00:14:30: Wir hören uns.
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